S.M.A.R.T kommunizieren – Basiswissen trifft auf Kommunikationsregeln

SMART_piktogram

Unerlässliche Pfeiler einer erfolgreichen Betreuung sind „Kommunikation, Gesprächsführung und Konfliktmanagement“ mit involvierten Erwachsenen, z.B. Schulpersonal und natürlich den Eltern.

Bereits am 21. März thematisierten  SAB-Supervisorin Dr. Kaufmann und Dipl.-Soz.-päd. Andrea Leismann die richtige Herangehensweise im SAB-Mitarbeitercafé „Gimme a break“. Vertieft wurden die drei Grundprinzipien für ein erfolgreiches Miteinander im Workshop von Reha-Pädagogin Demuth in der zweiten Weiterbildungswoche.

 

Mithilfe der SMART-Methode lernten SAB-MitarbeiterInnen Ziele zu formulieren, die spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert sind.

Dozentin Dipl. Päd. Yvonne Demuth: „Ein klarer Vorteil für alle Beteiligten, nicht zuletzt das betreute Kind, ist eine gründliche Vorbereitung auf Gespräche mit Eltern und Schulpersonal.“ Aufgabe der Teilnehmer war es, Sätze zu formulieren, die in einer realen Betreuungssituation zur Anwendung kommen können und alle Attribute der SMART-Methode vereinigen, z.B.: „Ich möchte, dass das von mir betreute Kind innerhalb des nächsten halben Jahres zu einer Schule wechselt, die bessere und ruhigere Lernbedingungen bietet.“

Dieser Satz führt den Eltern des Kindes exakt vor Augen, warum und in welchem zeitlichen Rahmen (terminiert) die konkrete Maßnahme (spezifisch) des Schulwechsels erfolgen sollte. Der Anreiz, die bessere Förderung ihres Kindes, ist für die Eltern Grund genug, um sie zum Handeln zu motivieren: „Jeder wird schneller aktiv, sobald man den Nutzen einer Aktion und Wege zur erfolgreichen Umsetzung erkennt, die im besten Fall bereits Vorfreude generieren“, unterstreicht Demuth die Relevanz der Attribute attraktiv und realistisch. Nach Ablauf der gesetzten Zeit erfolgt schließlich die Überprüfung, ob das Ergebnis dem Anspruch gerecht wird (messbar).

Hat man den Ansatz für die Kommunikation unter Erwachsenen verinnerlicht, ist der nächste Schritt folgerichtig: „Die klar strukturierte Gesprächsführung können die Schulbegleiter dann vereinfacht auf die kindliche Ebene herunterbrechen“, ergänzt Demuth für einen rundum gelungenen Austausch.

 

 

 

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